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Poss Verlag

(www.poss-verlag.de)

Hans Bernd Altinger
Johannes der Täufer - sein wahres Leben und Wirken -
ISBN: 978-3-926087-20-1
Preis: 19,40 EUR

Walo Winberg
Der Bund der Rose
ISBN: 978-3-9810422-1-4
Preis: 18,60 EUR

Ursula Valentin
... auf dass ich Euch bewahre
ISBN: 978-3-9810422-2-1
Preis: 17,60 EUR

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Interview mit Hans Bernd Altinger auf Youtube
Teil 1

Teil 2

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Wo steht, dass Johannes der Täufer in diese Welt wiederkehrt? Hinter dieser Frage verbirgt sich der Zweifel, mit dem sich die meisten Menschen auseinandersetzen müssen, wenn sie zum ersten Mal damit konfrontiert werden. Es ist sehr wichtig, für sich selbst die Frage zu beantworten. Ein Jeder ist hier selbst gefordert. Erst nach der persönlichen Beantwortung der Frage kann man sich mit den eigentlichen Themen beschäftigen.

Im Folgenden sind die wichtigsten Quellen genannt und deren Inhalt kurz ausgeführt. Weiterführende Informationen kann man in den Büchern »Johannes der Täufer, sein Leben und Wirken - seine Wiederkehr« und »Der Bund der Rose« nachlesen.

 

In der Bibel

Die deutlichsten Hinweise auf eine Wiederkehr Johannes des Täufers bzw. Elijas finden sich in der Bibel bei den Propheten Maleachi und bei Jesaja.  Maleachi nennt in [Mal. 3,23] präzise den Namen Elija, während Jesaja in [Jes 40,3–6a] den Wegbereiter mit »einer Stimme in der Wüste« ankündet.

Aufgrund der Jesus Worte wie in  [Mt 11,14] »Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll «, in  [Mt 17,10-13], in [Mk 9,11-13] müssen wir davon ausgehen, dass Johannes der Täufer mit Elija identisch ist.

Jesus Christus wusste um die Sendung Johannes des Täufers und um dessen Identität mit Elija. Er wusste aber offenbar auch um die doppelte Funktion und Aufgabe des Täufers. Die erste war die Vorläuferschaft und die Wegbereitung für Jesus selbst. Die zweite aber erfüllt sich jetzt: Seine Wiederkehr vor den Tagen des Endgerichts.

Diese Elija-Identität von Johannes der Täufer umgibt etwas Geheimnisvolles: Elija war der erste Prophet Gottes, andererseits ist er der letzte Bote vor dem Gericht des Herrn: Fast erscheint es so, dass damit Alpha und Omega zu einem Ganzen zusammenfließen.

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Bibelnahe Literatur

Hildegard von Bingen

Diese erneute Wiederkehr Johannes des Täufers beschreibt auch Hildegard von Bingen (1098 - 1179) sehr ausführlich in ihrer visionären »Schau des wahren Lichts«. Es ist ihr eigentliches Hauptwerk, in dem sie das lange und schmerzhafte Ringen des Elija bzw. Johannes mit dem Antichristen detailliert voraussagt (siehe »Johannes der Täufer, sein Leben und Wirken - seine Wiederkehr«).

Elija ist in dieser Darstellung ein treuer Gottesmann an die Seite gestellt: Henoch. Hier denkt man sofort an die Stelle in der Offenbarung des Johannes [Offb 11,3-13], wo der Kampf der zwei Zeugen, die von Gott gesandt sind gegen den Herrn der Welt (Luzifer) geschildert wird. Hinter diesen zwei Edlen dürfen wir Elija bzw. Johannes den Täufer und Henoch vermuten.

Papst Johannes XXIII

Kaum ein Papst genoss so viel Sympathie und Zuneigung wie Johannes XXIII (1881-1963). Er hinterlässt der Welt ein großes Werk als Papst, aber auch sein persönliches »il giornale dell' anima«, das Tagebuch der Seele. 13 Jahre nach seinem Tod erfährt die Welt einen kleinen Teil seiner Prophezeiungen. Sie datieren nachweislich auf die Jahre bis 1935. Die Entdeckung ist von Geheimnissen umgeben. Nur etwa ein Fünftel der Prophezeiungen ist veröffentlicht unter dem Titel »Le profizie de Papa Giovanni«.

In den Textstellen finden wir auszugsweise die Sätze:

»Michael und Johannes werden auf die Erde herabsteigen ...

Erwartet das Zeichen des Johannes.

Das Lamm ist bereit.

Öffnet euer Herz der Lilie.

Die von den Posaunen angekündigte Stimme wird machtvoll sein.

Licht aus dem Westen, das letzte Licht vor dem ewigen unbekannten Lichte.

Die Zeit ist nahe«.

Die Wortwendungen können wie folgt gedeutet werden: Mit Michael (im Originaltext: Mikail) ist wahrscheinlich der Erzengel gemeint, der zusammen mit Johannes dem Täufer in das Erdgeschehen eingreifen wird. Im weiteren Verlauf dieses Textes wird verschlüsselt ausgedrückt, daß Johannes eine Friedensbotschaft bringt, die von der Welt aber nicht angenommen wird.

Dann aber erscheint als Rettung das Zeichen des Johannes, dem erneuten Vorläufer und Wegbereiter Christi, denn es heißt auch: »Das Lamm ist bereit«. Es ist dabei aber auch leicht vorstellbar, daß die Welt zu diesem Zeitpunkt in den Händen des Antichristen ist. Wie sehr wird Johannes dann verfolgt werden!

In der Lilie sehen wir einen deutlichen Hinweis auf Maria, die Mutter Gottes; in der »machtvollen Stimme« einen Hinweis auf Johannes den Täufer, der ebenfalls mit »dem Licht aus dem Westen« gemeint sein wird. Er ist dabei der letzte Gesandte, das letzte Licht vor der Wiederkehr des Geistes Christi.

»Die Zeit ist nahe« ist ein belegter Ausspruch des Täufers, der das Kommen des Christus ankündigte. Er hat in dieser Prophezeiung eine bewusste und gezielte Bedeutung und symbolisiert die Hoffnung und Erfüllung.

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Weitere Quellen:

Bertha Dudde

Die bekannte Seherin Bertha Dudde (1891 - 1965) erhielt zur Mitte des 20. Jh. eine ausführliche geistige Schau über die Wiederkehr Johannes des Täufers zur Endzeit. Ihre Prophezeiung ist deckungsgleich mit der Vision Hildegards von Bingen, in einigen Bereichen und Erklärungen noch präzisierender. So z. B. sagt sie aus, dass der Leib Johannes des Täufers schon auf Erden geboren ist. Dieser Mensch hat ebenfalls den Namen Johannes. Er ist sich seiner erneuten Erdenmission jedoch nicht bewusst bis zu der Stunde, da sein Leib vom Geist des Johannes erfasst wird.

Wie Hildegard von Bingen, so schildert auch Bertha Dudde den schweren Weg Johannes des Täufers in ihrer visionären Schau. Beide Seherinnen prophezeien die Missachtung und Verfolgung des erneuten Vorläufers Christi. Die Welt nimmt ihn nicht an, obwohl er in Liebe und Demut - aber auch entschlossen - die Menschen zu Gott hinführen will. Der weitaus größte Teil der Menschen wendet sich sogar gegen ihn, predigt er doch die Abkehr von dieser Welt. Am Ende seines irdischen Wirkens ereilt ihn das gleiche Schicksal wie einst: Er wird ermordet, seine Mitstreiter sind den Häschern ausgeliefert. Eine schreckliche Parallele und Wiederholung der Verblendung dieser Welt.

 

Jakob Lorber

Vielen Lesern ist auch der steirische Mystiker Jakob Lorber (1800 - 1864) bekannt. Auch ihm wurde in einer geistigen Schau durch die Stimme Jesu Christi die Wiederkehr Johannes des Täufers zur Endzeit geschildert. In einer Textstelle heißt es: »So ihr es annehmen wollt, da ist dieser Johannes, der Elijas, der zukünftig vor dem Messias noch einmal kommen soll«.